Das Avalon Phasenmodell im Detail: Transparenz durch klare Rhythmen und Meilensteine.

Einstieg – Die Basis des Erfolgs:

Unser Phasenmodell ist der strukturierte Zeitplan für alle Beteiligten. Die Grundlage für einen transparenten und steuerbaren Prozess ist die Hilfeplanung nach § 36 SGB VIII, die Inhalt, Umfang und Ziele der Hilfe festschreibt. Wir legen Wert auf die Partizipation aller Beteiligten (Kinder, Eltern, Jugendamt) in jedem Schritt.

Konkrete Prozess-Rhythmen und Dokumentation

Der gesamte Hilfeprozess ist durch klare und verbindliche Zeitvorgaben strukturiert, die eine maximale Transparenz für alle Beteiligten gewährleisten. Die Grundlage bildet das Hilfeplangespräch (HPG), das zeitnah nach der Aufnahme (i.d.R. nach ca. 4 Wochen) erstmals zur Klärung und Vereinbarung der Ziele stattfindet. Im weiteren Verlauf wird der Hilfeplan alle vier Monate fortgeschrieben, um den Fortschritt regelmäßig zu überprüfen und die Notwendigkeit von Rückführungsschritten zu bewerten.

Um eine lückenlose Information der Fallführung zu gewährleisten, erfolgt die Dokumentation in festen Intervallen: Sachstandsberichte gehen im zu vereinbarenden 4- bis 8-Wochen-Rhythmus an das Jugendamt, während die ausführlichen Entwicklungsberichte zur Vorbereitung des HPG regulär alle 4 Monate erstellt werden. Diese Berichte gehen, sofern förderlich, auch an die Eltern – ein Ausdruck unserer konzeptionellen Transparenz. Unsere 24-stündige Erreichbarkeit der Gruppe garantiert dabei jederzeit Sicherheit und schnelles Eingreifen in akuten Situationen.

Damit die erreichten Fortschritte in Ihrer Familie von Dauer sind, streben wir für unser Hilfsangebot einen Zeitraum von insgesamt 2-4 Jahren an.

Partizipation im Prozess – Die Stimme der Betreuten

Uns ist es wichtig, dass die Kinder aktiv an allen Gesprächen teilnehmen können und nicht nur alles über sich ergehen lassen. Daher wird die Teilnahme am HPG gut vorbereitet.

  • Instrumente der Beteiligung: Je nach Alter und Entwicklung nutzen wir Zielfragebögen oder Malvorlagen (Rot/Gelb/Grün für Bereiche wie Schule, Familie, Zimmer), um die Gefühlslage und Wünsche mitzuteilen.
  • Co-Produzenten: Die Betreuten sind Co-Produzenten des Hilfeprozesses und bringen eigene Ideen und Vorstellungen ein (z.B. durch das To-Do Buch zur Tagesgestaltung).

Einladung

Die 24-stündige Erreichbarkeit der Gruppe (Elternbereich – Wohngruppe) garantiert Sicherheit und schnelles Eingreifen. Durch diese transparenten, fest verankerten Rhythmen schaffen wir eine Kultur, in der sich Beteiligung entwickelt und zum